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Pressemitteilung
Eine neue Jacken- und Mantel-Kollektion entwickelt wie ein neues Rezept.
Für Frühling / Sommer 2010 zeigt sich Helene Clément sehr lustvoll. Mit viel Humor erklärt sie, wie ihre neue Kollektion entstanden ist: Als Zutaten für eine neue Kollektion stelle ich zuerst einen Stoss Zeichnungen her, die ich Stück für Stück während 2 - 3 Monaten überarbeite. Daraufhin werden diese Zeichnungen immer wieder verlesen und ergänzt. Es kommen „die guten in’s Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen“. Die guten werden laufend veredelt, kombiniert und aussortiert. Die Mischung soll zur Essenz werden; schmackhaft, würzig, ausgegoren, reif, überraschend, berührend und da und dort mit einer Prise Humor gewürzt. Nicht zu mild und nicht zu wild! Ich suche auch die Harmonie. Gesuchtes und an den Haaren herbeigezogenes kommt schon gar nicht in Frage. Sobald diese mise-en-place vollbracht ist, kommt der Part der Schnittmacherin. Unter ihrem Messer wird alles geschnitten und tranchiert bis die gewünschte Form erreicht ist. Mit Sorgfalt wird dann jeder Erstschnitt hier in Basel genäht, als Versuch, um zu erfahren, ob das Stück Lust macht. Nicht selten kommt dann ein fast fertiger Prototyp heraus. Es wird weiter geschnitten, gesteckt, plissiert, gedämpft und verfeinert, bis eine stattliche Zahl von 25 – 27 eigenständigen Teilen körpergerecht zubereitet sind. Jetzt wird verglichen, probiert, geschaut, getragen, in’s Modellbuch aufgenommen, oder für eine oder alle Saisons verworfen. Verschnittene, festgefahrene, zu komplizierte und zu banale fliegen raus. Uebrig bleibt eine Sammlung von 23 Mäntel und Jacken, mit denen ich in den Süden der Schweiz, in die Produktionsstätte, reise. Dort werden diese Prototypen mit der Produktionsleiterin auf Herz und Nieren geprüft und getestet. Und dann kommt der schönste Moment. Welches Teil diese letzte Prüfung bestanden hat, wird aus besten Materialien in 2 – 3 Stoffvarianten genäht, beknöpft, gebügelt und in diese verheissungsvolle Reihe gehängt. Es entstehen 3 ganz neue Kollektionen. Jetzt ist es vollbracht. Das Buffet ist serviert. "Les convives sont priées de se mettre à table".
Zuerst begutachtet eine Jury von Kennern und Liebhabern bei mir im Atelier jedes einzelne Teil. Die Kollektionen werden jetzt auf je 20 Stück reduziert. Nach dieser letzten Ausscheidung gibt’s Champagner zum Fliegen und Pizza zum Landen.
Dann reisen die 3 Kollektionen um die Welt und werden den Käufern zum Ordern serviert.
Bei den Käufern gibt es die „fine geule“, die „fin bec“, die „Gourmets“ und die „Gourmandes“. Diejenigen, die auf die Linie achten und solche, die sich nicht zurückhalten können, nicht an morgen denken und lustvoll und hemmungslos zuschlagen.
Ich bin zuversichtlich, dass es viele von Letzteren geben wird.
Helene Clément GmbH CH-4102 Binningen
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